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Eine Uhr? Eine Uhr! Wer meckern will, findet jetzt eine Vielzahl von Argumenten, warum eine solche Applikation
vollkommen unsinnig, überflüssig und uninteressant ist. Die Gedanken sind frei, aber gerade in diesem
Fall empfiehlt es sich, doch einmal mehr hinzuschauen:
Als ich das erste Mal von Spb Time hörte, war ich solange skeptisch, bis ich den Hersteller las: Spb Software
House. Programme wie Spb Imageer oder Spb Pocket Plus 2.0 gehören
zur Pflichtausstattung eines PDAs, vor allem, weil sie grundsätzlich weit mehr Funktionen beinhalten, als
man sich in den kühnsten Träumen ausmalen kann. Und auch bei Spb Time bekommt man bei weitem nicht nur
eine Uhr für den Pocket PC geboten...

Natürlich dient die Software zu allererst dazu, dem Pocket PC eine gutaussehende Uhr hinzuzufügen,
die bei Start des Programmes durch Anklicken in den Vollbild-Modus gebracht werden kann. Viel interessanter aber
ist die Idee, das Ganze in Form eines Bildschirmschoners zu implementieren, der wie von Windows gewohnt nach einer
bestimmten Zeit der Inaktivität anspringt und den inaktiven PDA, der meist im Cradle steht, zur multifunktionalen
Uhr umwandelt.

Dabei wird unter anderem unterstützt, direkt bestimmte Applikationen auszuschliessen: Dumm ist es, wenn
man mitten während der Navigation keine Karte mehr sieht, sondern nur noch den Uhr... Aus diesem Grunde kann
der Bildschirmschoner geblockt werden, wenn die entsprechenden Programme aktiv sind.
 
Neben der Analoguhr kann alternativ auch eine Digitaluhr mit integriertem Kalender dargestellt werden, und das
alles in verschiedenen, downloadbaren oder gar selbst entwickelbaren Skins. So kann Spb Time so angepasst werden,
dass der Benutzer "seine" Uhr in der Hand hält.
 
Weiterhin enthält Spb Time eine komfortable Weltzeituhr, die die zeit für vier wählbare Standorte
weltweit enthält. Wem diese Information nicht reicht, der schaltet einfach auf die große Ansicht um,
und kann in der Weltkarte mit dem Stift so lange schieben und ziehen, bis er die Stadt seiner Wahl gefunden hat.In
der Übersichts-Sicht wird auf Wunsch auch die Tag/Nachtgrenze angezeigt, wie man im linken oberen Bild erkennen
kann.
 
Reicht das? Nein... noch lange nicht. Denkt man über das Thema "Zeit" nach, dann denmkt man auch
automatisch irgendwann an das Dahinrinnen selbiger... und die Notwendigkeit, dies nachzuhalten. Weniger philosophisch
ausgedrückt: an Timer, die entweder die Funktion einer Stoppuhr oder die eines herunterzählenden Alarms
einnehmen. Es versteht sich von selbst, dass eine Spb Time Timer sowohl über die Zwischenzeit-Funktion verfügt
als auch erlaubt, diese Zwischenzeiten in eine Datei abzuspeichern, um die Möglichkeit der Weiterverarbeitung
zu geben.
 
Auf der anderen Seite können verschiedene Timer gesetzt werden, die von der eingestellten Zeit zurück
auf 0 laufen und entsprechend alarmieren, wenn die Zeit abgelaufen ist.
Vor Beginn dieses Testberichts hätte ich nicht gedacht, dass man über ein einfaches, kleines Programm
so viel schreiben kann... und doch hätte ich es wissen müssen: Wie fast immer bei Spb Software House
merkt man, daß die Entwickler vor Ideen sprudeln und diese in die Programme umsetzen: Die Funktionen sind
intuitiv, und sehr oft denkt man beim testen der einen "Jetzt fehlt noch xxx", nur, um dann diese Funktion
im nächsten Reiter zu finden.
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